
Ein Website Relaunch ohne Checkliste? Ehrlich gesagt – das geht meistens schief. Nicht weil das Team unfähig wäre, sondern weil einfach zu viel gleichzeitig passiert. Dieser Artikel dient Ihnen als umfassende Checkliste und Leitfaden für den Website-Relaunch und bietet eine strukturierte Übersicht aller relevanten Schritte.
Wir haben in vielen Jahren mehr als 50 Relaunches begleitet. Und wir können Ihnen sagen: Die Projekte, die gut laufen, sind die, bei denen von Anfang an klar ist, wer was bis wann macht. Klingt simpel – ist es aber selten.
Diese Checkliste hilft Ihnen, den Überblick zu behalten. Sie funktioniert wie ein Inhaltsverzeichnis für den gesamten Relaunch-Prozess und sorgt dafür, dass Sie alle wichtigen Schritte im Blick behalten. Sie zeigt Ihnen, welche Schritte wirklich wichtig sind, wo die typischen Stolperfallen lauern und wie Sie sicherstellen, dass Ihre neue Website nach dem Launch besser funktioniert als vorher.
Diese Checkliste ist für Sie, wenn Sie in einer dieser Situationen stecken:
Wenn einer dieser Punkte passt, sind Sie hier richtig. Unsere Website Relaunch Checkliste deckt alle relevanten Aspekte ab – von Technik über Inhalte bis zur Strategie. Wir zeigen Ihnen, was wirklich zählt.
Wir erleben es immer wieder: Unternehmen starten motiviert in einen Relaunch. Drei Monate später herrscht Chaos. Warum?
Eine gute Checkliste verhindert das. Sie gibt Struktur. Sie zeigt, was als Nächstes dran ist. Und sie macht sichtbar, wo es noch Lücken gibt. Ein strukturierter Prozess mit klar definierten Schritten ist dabei entscheidend, um beim Website-Relaunch den Überblick zu behalten und Fehler zu vermeiden.
Bevor Sie auch nur eine Zeile Text schreiben oder ein Design-Entwurf entsteht, müssen Sie eine Frage beantworten: Warum machen wir diesen Relaunch? Die gründe für einen website Relaunch sind vielfältig und reichen von veralteter Technik, inhaltlichen Schwächen, Design-Anpassungen bis hin zu grundlegenden SEO-Problemen.
Klingt banal. Ist es aber nicht. Wir erleben oft, dass Teams sagen: “Unsere Website sieht alt aus, wir brauchen was Neues.” Okay. Aber was soll die neue Website denn besser können?
Es gibt verschiedene Relaunch-Arten, die je nach Bedarf eingesetzt werden:
Eine Neugestaltung oder ein Relaunch ist mehr als nur ein neues Layout – es geht um die grundlegende Überarbeitung (Neustart) der Website, bei der Inhalte, Navigation, URLs und technische Strukturen optimiert werden. Ein Relaunch (oder Neustart) ist eine strategische Maßnahme, um die Website zukunftsfähig zu machen.
Typische Anlässe für einen Relaunch sind:
Die Ziele für die neuen Website müssen klar definiert werden, um den Erfolg des Relaunchs messbar zu machen.
Die Website passt nicht mehr zum Unternehmen. Ihr Angebot hat sich weiterentwickelt, aber die Website erzählt noch die Geschichte von vor fünf Jahren.
Sie wollen besser gefunden werden. Ihre Wettbewerber ranken bei Google vor Ihnen – und Sie wissen, dass Ihre Website technisch und inhaltlich nicht konkurrenzfähig ist.
Jetzt wird's ernst. Was soll nach dem Relaunch besser sein? Formulieren Sie konkret:
Nicht: "Die Website soll moderner aussehen."
Sondern: "Besucher sollen innerhalb von 10 Sekunden verstehen, was wir anbieten und wie wir ihnen helfen können."
Nicht: "Wir wollen mehr Anfragen."
Sondern: "Wir wollen 30% mehr qualifizierte Kontaktanfragen über die Website."
Nicht: "Wir wollen bei Google besser dastehen."
Sondern: "Wir wollen für unsere drei wichtigsten Suchbegriffe auf Seite 1 bleiben – mindestens."
Unser Tipp aus der Praxis:
Schreiben Sie Ihre Ziele auf. Ein einseitiges Dokument reicht. Und zeigen Sie es jedem, der am Projekt beteiligt ist. Klingt selbstverständlich – passiert aber selten.
Bevor Sie Ihre Website umbauen, müssen Sie verstehen: Was funktioniert heute schon? Und was nicht?
Ein Content Audit sollte durchgeführt werden, um die Menge und Qualität der bestehenden Inhalte systematisch zu erfassen. Die Menge der zu überarbeitenden Seiten wird dabei oft unterschätzt – eine detaillierte Analyse der aktuellen Website ist notwendig, um die richtigen Maßnahmen für den Relaunch zu planen.
Viele machen den Fehler, einfach alles über den Haufen zu werfen. “Neue Website, neues Glück!” Drei Monate später stellen sie fest: Die alten Probleme sind immer noch da. Nur mit neuem Anstrich.
Erstellen Sie eine Liste aller Seiten. Wie viele sind es überhaupt? Was steht wo? Oft sind es mehr, als Sie denken.
Markieren Sie die wichtigen Seiten. Welche Seiten bringen heute Traffic? Welche bringen Anfragen? Diese Seiten dürfen Sie auf keinen Fall verlieren.
Prüfen Sie die Inhalte. Was ist noch aktuell? Was ist veraltet? Was fehlt komplett?
Schauen Sie sich die Technik an. Lädt die Seite schnell genug? Funktioniert sie auf dem Handy gut? Gibt es technische Probleme?
Prüfen Sie die Nutzerführung. Finden Besucher schnell, was sie suchen? Oder klicken sie sich orientierungslos durch?
Unser Tipp aus der Praxis:
Wenn Sie nur fünf Seiten retten könnten – welche wären das? Das sind Ihre Prioritäten. Alles andere ist zweitrangig.
Jetzt geht’s ans Eingemachte. Wie soll Ihre neue Website aufgebaut sein?
Eine sorgfältige Planung und die Berücksichtigung aller relevanten Aspekte wie Website-Inhalte, Technik, Nutzererfahrung und aktuelle Standards sind entscheidend für einen erfolgreichen Website-Relaunch. Die Erstellung eines detaillierten Projektplans, die Definition klarer Ziele sowie eine interne Besprechung zu Beginn der Planung sind unerlässlich, um alle Anforderungen optimal umzusetzen.
Das ist keine Design-Frage. Das ist eine strategische Frage. Es geht darum: Wie finden Website-Besucher, was sie suchen? Und wie versteht Google, worum es bei Ihnen geht?
Welche Punkte stehen oben im Menü? Das klingt simpel – aber hier scheitern viele.
Häufiger Fehler: Zu viele Menüpunkte. Acht, neun, zehn Einträge im Hauptmenü. Niemand kann sich das merken. Niemand weiß, wo er klicken soll.
Unsere Empfehlung: Maximal fünf bis sechs Hauptpunkte. Zum Beispiel:
Wenn Sie mehr brauchen, arbeiten Sie mit Untermenüs – aber auch die sollten übersichtlich bleiben.
Welche Seiten brauchen Sie überhaupt?
Pflicht:
Optional, aber oft sinnvoll:
Wichtig: Jede Seite sollte einen klaren Zweck haben. Wenn Sie nicht erklären können, warum eine Seite existiert – brauchen Sie sie vermutlich nicht.
Auf jeder wichtigen Seite sollte klar sein: Was ist der nächste Schritt?
Das kann ein Button sein: "Jetzt Termin vereinbaren", "Kostenloses Erstgespräch", "Angebot anfordern".
Oder ein Formular direkt auf der Seite. Hauptsache, der Weg ist klar. Nicht versteckt. Nicht umständlich.
Unser Tipp aus der Praxis:
Zeichnen Sie die Struktur auf. Ein einfaches Schaubild auf einem Blatt Papier reicht. Zeigen Sie es drei Leuten, die Ihr Unternehmen nicht kennen. Verstehen sie sofort, was Sie anbieten? Wenn nicht – überarbeiten Sie die Struktur.
Jetzt wird’s ehrlich: Content ist der Grund, warum 90% aller Relaunch-Projekte sich verzögern. Eine gründliche Vorbereitung ist dabei entscheidend für den Erfolg des Website-Relaunches – ohne eine strukturierte vorbereitung der Website-Inhalte gerät das ganze Projekt ins Stocken.
Nicht das Design. Nicht die Entwicklung. Sondern Texte, Bilder, Referenzen – die sind nie rechtzeitig da.
Warum? Weil es intern niemand macht. Alle sind voll. Der Geschäftsführer hat keine Zeit. Marketing ist mit anderen Projekten eingedeckt. Und plötzlich steht das Projekt still. Ein strukturierter prozess, der einen Content Audit zur systematischen Erfassung und Bewertung aller bestehenden Website-Inhalte umfasst, ist daher unerlässlich.
Die Erstellung und Pflege der neuen Website sollte mit einem passenden Content Management System (CMS) erfolgen, um die Aktualisierung und Verwaltung der Inhalte effizient zu gestalten. Eine klare Content-Strategie ist essenziell, damit die neuen Website-Inhalte die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen und die Unternehmensziele unterstützen.
Hochwertige Bilder und Medien sind wichtig, um die User Experience zu verbessern und die Conversion Rate zu steigern – das gilt besonders für einen Online-Shop. Die technische Struktur der webseite muss eine nahtlose User Experience gewährleisten, damit Nutzer auf allen Geräten problemlos navigieren können.
Die Benutzerfreundlichkeit sollte bei der Gestaltung der neuen Website im Vordergrund stehen und auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. User-Feedback und Testing mit echten Nutzern helfen, die User Experience gezielt zu optimieren. Die Optimierung der Conversion Rate ist ein zentrales Ziel bei der Überarbeitung der neuen Website.
Ein Website-Relaunch ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher prozess, der regelmäßige Optimierungen und Updates erfordert. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Web-Entwicklern, Web-Designern und SEO-Beratern oder Agenturen ist für einen erfolgreichen Relaunch unerlässlich.
Gehen Sie jede Seite durch und entscheiden Sie:
Behalten? Der Inhalt ist noch gut, bleibt fast unverändert.
Verbessern? Grundsätzlich okay, aber muss überarbeitet werden.
Neu schreiben? Komplett veraltet oder passt nicht mehr.
Löschen? Wird nicht mehr gebraucht, kann weg.
Für jede neue oder überarbeitete Seite brauchen Sie:
Schreiben Sie das auf. Ein einfaches Google Doc pro Seite reicht. Titel, Zwischenüberschriften, Haupttext. Fertig.
Welche Bilder brauchen Sie? Team-Fotos? Produktbilder? Referenzprojekte?
Wo kommen die her? Haben Sie eigene Fotos? Brauchen Sie einen Fotografen? Nutzen Sie Stock-Fotos?
Wichtig: Bilder müssen gut sein. Ein schlechtes Foto macht selbst das beste Design kaputt.
Für jede Seite brauchen Sie:
Meta-Title – Der Titel, der bei Google angezeigt wird (ca. 60 Zeichen)
Meta-Description – Die Beschreibung unter dem Titel (ca. 160 Zeichen)
Das klingt technisch – ist es aber nicht. Es ist einfach der Text, der bei Google erscheint, wenn jemand nach Ihnen sucht. Und der entscheidet mit, ob jemand klickt oder nicht.
Unser Tipp aus der Praxis:
Planen Sie realistisch. Wenn Ihr Team voll ist, beauftragen Sie jemanden extern für die Texte. Oder blockieren Sie sich selbst zwei Wochen im Kalender – nur für Content. Sonst wird das nichts.
Das ist der kritischste Teil. Hier entscheidet sich, ob Sie nach dem Relaunch Ihre Rankings behalten – oder ob Sie in Google abrutschen. Ein strukturierter Relaunch-Prozess, bei dem SEO-Maßnahmen von Anfang an integriert werden, ist entscheidend, um Risiken zu minimieren und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
Wir haben Unternehmen gesehen, die nach einem Relaunch 50% ihres Traffics verloren haben. Warum? Weil SEO nicht mitgedacht wurde.
Wenn sich URLs ändern – und das tun sie fast immer –, müssen Sie Weiterleitungen einrichten.
Alte URL: www.ihre-seite.de/leistungen/webdesign
Neue URL: www.ihre-seite.de/webdesign
Ohne Weiterleitung landet jeder, der auf die alte URL klickt, auf einer Fehlerseite. Und Google entfernt die Seite aus dem Index. Ihre Rankings sind weg.
Mit 301-Weiterleitung geht's automatisch zur neuen Seite. Google versteht: "Ah, die Seite ist umgezogen" – und überträgt die Rankings.
1. Liste erstellen: Alte URLs vs. neue URLs
2. Weiterleitungen einrichten: Jede alte URL muss auf eine neue zeigen
3. Testen: Vor dem Launch alle Weiterleitungen durchklicken
Nach der Migration müssen alle internen Links funktionieren. Menüs, Buttons, Textlinks – alles muss auf die richtigen neuen URLs zeigen.
Häufiger Fehler: Im Text steht noch ein Link zur alten URL. Der Nutzer klickt – und landet im Nichts.
Jede Seite sollte eine klare Überschriftenstruktur haben:
Das hilft Google zu verstehen, worum es auf der Seite geht. Und es hilft Lesern, schnell zu scannen.
Nach dem Launch: Reichen Sie Ihre neue Sitemap bei Google ein (über die Google Search Console). Das ist eine Liste all Ihrer Seiten – damit Google sie schnell findet.
Unser Tipp aus der Praxis:
SEO darf nicht "am Ende" passieren. Binden Sie einen SEO-Experten von Anfang an ein. Sonst wird's nachträglich teuer – oder Sie verlieren Rankings, die Sie nie zurückbekommen.
Nach dem Relaunch wollen Sie wissen: Funktioniert die neue Website?
Dafür brauchen Sie zwei Dinge: Tracking, das funktioniert. Und Formulare, die zuverlässig laufen.
Google Analytics 4 – Damit sehen Sie: Wie viele Besucher kommen? Woher kommen sie? Wie lange bleiben sie?
Google Tag Manager – Ein Tool, mit dem Sie Tracking-Codes verwalten, ohne jedes Mal in den Code eingreifen zu müssen.
Conversions definieren – Was ist ein Erfolg? Ein ausgefülltes Kontaktformular? Ein Anruf? Ein Download? Das muss gemessen werden.
Das klingt banal – passiert aber ständig: Die Website geht live, jemand füllt das Kontaktformular aus – und es passiert nichts. Die Anfrage kommt nie an.
Testen Sie:
Unser Tipp aus der Praxis:
Füllen Sie selbst jedes Formular aus. Auf dem Desktop. Auf dem Handy. Schicken Sie sich selbst Testanfragen. Klingt übertrieben? Ist es nicht. Wir haben schon Seiten gesehen, die drei Wochen live waren – ohne funktionierende Formulare.
Das ist der Teil, den viele auslassen. Und genau hier entstehen die Probleme, die nach dem Launch auffallen.
Unser Rat: Planen Sie mindestens eine Woche für Testing ein. Nicht drei Tage. Eine volle Woche.
Auf verschiedenen Geräten:
In verschiedenen Browsern:
Funktionen durchklicken:
Performance prüfen:
Stichprobe: Alte URLs testen
Unser Tipp aus der Praxis:
Lassen Sie jemanden testen, der die Seite noch nie gesehen hat. Ihre eigene Betriebsblindheit ist riesig. Ein frischer Blick findet Dinge, die Sie nie bemerken würden.
Ein Website Relaunch ist weit mehr als ein technisches oder gestalterisches Update – er ist die perfekte Gelegenheit, Ihre gesamte Online-Marketing-Strategie auf ein neues Level zu heben. Viele Unternehmen konzentrieren sich beim Relaunch ausschließlich auf SEO und 301-Weiterleitungen, um Rankings und Sichtbarkeit zu sichern. Doch wer wirklich das volle Potenzial ausschöpfen will, denkt weiter: Online-Marketing beginnt bei der Analyse der alten Website und reicht bis zur kontinuierlichen Optimierung nach dem Go-Live.
Der Launch ist durch. Die Seite ist live. Jetzt bloß nicht zurücklehnen.
Die erste Woche nach dem Launch ist die kritischste. Hier zeigt sich, ob alles funktioniert – oder ob es Probleme gibt, die Sie schnell beheben müssen.
Google Search Console: Gibt es neue 404-Fehler? Crawlt Google die Seiten?
Analytics: Ist der Traffic normal? Oder bricht er ein?
Formulare: Kommen Anfragen rein? Oder ist plötzlich Funkstille?
Feedback einholen: Fragen Sie Kollegen, Kunden, Partner – wie finden sie die neue Seite? Gibt es Probleme?
Einzelne Weiterleitungen fehlen. Tauchen plötzlich 404-Fehler auf, die im Testing nicht aufgefallen sind.
Tracking-Code fehlt auf einer Seite. Analytics zeigt komische Zahlen.
Formular funktioniert nicht auf dem iPhone. Alles andere läuft, aber iOS macht Probleme.
Seite lädt langsam. Im Testing war's schnell, aber jetzt unter Last wird's träge.
Tag 1: Google Search Console prüfen – Indexierung läuft?
Tag 2: Analytics prüfen – Traffic normal?
Tag 3: Formulare prüfen – Anfragen kommen an?
Tag 4: 404-Fehler beheben – Falls welche aufgetaucht sind
Tag 5: Performance messen – Lädt alles schnell?
Tag 6-7: Feedback sammeln – Gibt es Probleme von außen?
Woche 2: Stabilisierung – Kleine Verbesserungen umsetzen
Unser Tipp aus der Praxis:
Planen Sie keine großen Termine in der Launch-Woche. Seien Sie erreichbar. Rechnen Sie damit, dass Kleinigkeiten nachgebessert werden müssen. Das ist normal – nicht dramatisch.
Wir haben über zehn Jahre Erfahrung mit Relaunches. Und wir sehen immer wieder die gleichen Fehler. Hier sind die fünf größten:
Sie löschen eine Seite, weil sie "veraltet" ist. Aber diese Seite hatte gute Rankings. Jetzt ist sie weg – und Ihre Rankings auch.
Lösung: Jede wichtige alte Seite braucht ein neues Zuhause. Entweder als eigenständige neue Seite – oder integriert in eine andere Seite. Aber nicht einfach löschen.
Die alte URL wird nicht weitergeleitet. Oder sie leitet auf die Startseite statt auf die passende neue Seite. Ergebnis: 404-Fehler, Rankings weg.
Lösung: Erstellen Sie ein sauberes Mapping. Alte URL → passende neue URL. Und testen Sie jede Weiterleitung.
Vorher: Fünf Menüpunkte, einfach.
Nachher: Neun Menüpunkte, drei Ebenen tief, niemand findet mehr was.
Lösung: Weniger ist mehr. Maximal fünf bis sechs Hauptpunkte. Wenn Sie mehr brauchen, überdenken Sie Ihre Struktur.
"Wir machen alles kompakter." Klingt gut – aber oft bedeutet das: Wichtige Infos fehlen jetzt. Google stuft die Seiten als weniger relevant ein.
Lösung: Kürzen Sie, wo es Sinn macht. Aber löschen Sie keine relevanten Informationen, nur um "knackiger" zu wirken.
Die Seite ist live. Alle freuen sich. Aber niemand schaut nach: Kommen mehr Anfragen? Ist der Traffic stabil? Funktionieren die Conversions?
Lösung: Definieren Sie vorher, woran Sie Erfolg messen. Und prüfen Sie es regelmäßig – mindestens in den ersten vier Wochen nach Launch.
Zum Schluss noch ein paar Tipps aus unserer Praxis, die Ihnen das Leben leichter machen:
1. Erst Überblick schaffen, dann bauen
Springen Sie nicht direkt ins Design. Nehmen Sie sich Zeit für Analyse und Konzept. Das spart später Wochen.
2. Weniger Templates, mehr Wiederverwendbarkeit
Bauen Sie nicht für jede Seite ein eigenes Design. Arbeiten Sie mit Templates und Komponenten, die Sie mehrfach nutzen können.
3. Content zuerst, Design danach
Wenn der Inhalt nicht steht, bringt Ihnen das schönste Design nichts. Content first – immer.
4. Wichtige Seiten priorisieren
Nicht alles auf einmal. Fokussieren Sie sich auf die Seiten, die wirklich zählen: Startseite, Leistungen, Kontakt. Der Rest kann später kommen.
5. Nach dem Launch zwei Wochen aktiv bleiben
Planen Sie keine großen Urlaube oder Projekte direkt nach dem Launch. Bleiben Sie erreichbar und reaktionsbereit.
Ein Website Relaunch wird erfolgreich, wenn Sie ihn wie ein strukturiertes Projekt behandeln – nicht wie eine Design-Aufgabe.
Das bedeutet:
Wenn Sie diese Schritte konsequent abarbeiten, bleibt Ihre Online-Präsenz stabil. Die neue Website bringt mehr Besucher, bessere Rankings und – vor allem – mehr Anfragen.
Bei Klein & Rose (K&R Advertising) haben wir in über zehn Jahren mehr als 150 Website-Relaunches begleitet. Wir wissen, wo die Stolperfallen lauern. Und wir wissen, wie man sie vermeidet.
Wenn Sie Ihren Relaunch professionell planen und umsetzen möchten, sprechen Sie mit uns. Wir helfen Ihnen bei Struktur, Inhalten, Weiterleitungen, Testing – und sorgen dafür, dass die Website nach dem Launch stabil läuft und weiterhin gefunden wird.
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Eine professionelle SEO-Migration kostet bei mittelgroßen Websites (20-50 Seiten) typischerweise 5.000€ bis 10.000€. Das beinhaltet: Bestandsanalyse, URL-Mapping, 301-Redirects, interne Verlinkung, Launch-Monitoring. Besonders wichtig sind gezielte SEO-Maßnahmen wie Ladezeit-Optimierung, Mobilfreundlichkeit, Strukturierung und die Anpassung von Meta-Daten, um die Website-Performance und Sichtbarkeit nach dem Relaunch nachhaltig zu verbessern. Das klingt nach viel – ist aber deutlich günstiger als Rankings zu verlieren und monatelang wieder aufbauen zu müssen.
Open-Source-CMS wie WordPress haben keine Lizenzkosten, aber Entwicklungsaufwand (Setup: 3.000€-8.000€). Moderne Plattformen wie Webflow kombinieren visuelle Gestaltungsfreiheit mit sauberer technischer Basis – monatliche Kosten liegen bei ca. 30€-200€, Setup typischerweise bei 4.000€-10.000€. Klassische Enterprise-Systeme wie HubSpot kosten monatlich mehr, haben aber oft niedrigere Setup-Kosten.
Zur technischen Basis einer Website gehören Hosting, Domain und eine funktionierende E-Mail-Adresse. Je nach Umfang können zusätzlich KI-gestützte Funktionen zum Einsatz kommen. Wichtig ist, von Anfang an alles mitzudenken, damit später nichts fehlt.
Ob ein Unternehmen mit einer Agentur oder mit einem Freelancer arbeitet, hängt von Projektgröße und Anforderungen ab. Agenturen bieten meist umfassendere Leistungen, während Freelancer oft spezialisierter arbeiten. Entscheidend ist, dass die Lösung zu den Kunden und den Projektzielen passt.
Ein Soft Launch ist die kontrollierte Veröffentlichung einer Website für einen begrenzten Nutzerkreis. Ein Soft Launch hilft, Fehler vor der öffentlichen Schaltung zu beheben und Technik, Inhalte sowie Nutzerführung unter realen Bedingungen zu testen, bevor die Website offiziell live geht.
Ein Website-Projekt folgt meist einem klaren Schritt-für-Schritt-Ablauf. Zu Beginn wird die Rolle der Website definiert und die zentrale Aufgabe festgelegt. Während des Projekts ist eine enge Unterstützung zwischen allen Beteiligten wichtig. Am Schluss steht ein klarer Überblick über Inhalte, Technik und nächste Maßnahmen.
Wenn Sie den Ablauf für Ihr Projekt sauber strukturieren möchten, sprechen Sie mit uns, wir skizzieren Ihnen einen klaren Projektplan und setzen diesen professionell um.
Für einen Website Relaunch helfen vor allem Tools für Projektplanung, Design und SEO Kontrolle. Für Aufgaben und Deadlines eignen sich Trello, Asana oder Notion. Für Design und Abstimmungen wird oft Figma genutzt. Für SEO und Relaunch Checks sind Google Search Console und Google Analytics wichtig, ergänzt durch ein Crawl Tool, um 404 Fehler, Weiterleitungen und interne Links zu prüfen.
Die Website-Kosten hängen stark vom Umfang und vom geplanten Aufwand ab. Je nach Projekt kann die Berechnung auf Basis eines Stundensatzes oder als Festpreis erfolgen. Wichtig ist ein realistisches Budget, das nicht nur den initialen Preis, sondern auch die langfristigen Gesamtkosten berücksichtigt.
Wenn Sie eine grobe Kosteneinschätzung für Ihren Website Relaunch möchten, sprechen Sie mit uns, wir geben Ihnen eine realistische Budget-Spanne.
Mit 301 Redirects (301 Weiterleitungen), Erhalt wichtiger Inhalte, korrekten Meta Daten, sauberen internen Links, Pre Launch QA und konsequentem Monitoring nach Launch.
Genau dafür sind wir von K&R Advertising der richtige Partner.
Viele Unternehmen erneuern alle 3 bis 5 Jahre. Sinnvoll ist es, sobald Performance, Technik oder Positionierung nicht mehr passen.
In einem kostenlosen Erstgespräch, können wir besprechen, ob ein Update reicht oder ob ein Relaunch sinnvoll ist.
Ein Website Relaunch ist die umfassende Erneuerung einer Website, meist inklusive Struktur, Inhalte, Design, Technik und SEO.
Wenn Sie wissen wollen, welcher Relaunch Umfang zu Ihrem Ziel passt, sprechen Sie mit mit uns.
Oft liegt ein B2B Relaunch zwischen 20.000 und 40.000 EUR, komplexere Projekte darüber. Der Preis hängt von Seitenumfang, Content Aufwand, Templates und SEO Migration ab.
Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch für eine individuelle Kostenspanne.
Je nach Umfang meist 2 bis 6 Wochen (klein), 6 bis 10 Wochen (mittel) oder 10 bis 24 Wochen (groß). Content und Freigaben sind oft der Engpass.
Wir erstellen Ihnen bei K&R Advertising einen realistischen Projektplan, der Freigaben einkalkuliert.
Es bedeutet, die Website so zu überarbeiten, dass sie strategisch, inhaltlich und technisch wieder zu Ihren Zielen passt, nicht nur optisch.
Wir helfen Ihnen bei der sauberen Definition.