Möglicherweise fragen Sie sich gerade: Kann ein Website Relaunch meine Google-Rankings zerstören? Die ehrliche Antwort: Ja, das kann er. Und zwar gründlich. Studien zeigen, dass Relaunches ohne SEO-Begleitung bis zu 30 Prozent des organischen Traffics kosten können. Im schlimmsten Fall dauert es Monate, um das ursprüngliche Niveau wieder zu erreichen.
Das muss nicht sein. Denn wenn Sie Website Relaunch SEO von Anfang an mitdenken, wird der Relaunch nicht zur Gefahr für Ihre Sichtbarkeit, sondern zur Chance. In über 60 realisierten Projekten für Unternehmen aus Branchen wie Immobilien, Consulting und SaaS haben wir gelernt: Der Unterschied zwischen einem Relaunch, der Rankings zerstört, und einem, der sie verbessert, liegt in der Planung.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Google-Rankings beim Relaunch schützen, welche SEO-Maßnahmen vor, während und nach dem Relaunch notwendig sind und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.
Dieser Beitrag richtet sich an Unternehmen, die einen Website Relaunch planen und dabei ihre Google-Rankings nicht gefährden wollen. Er gibt Ihnen eine klare Orientierung, welche SEO-Maßnahmen vor, während und nach dem Relaunch wirklich entscheidend sind.
Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihr Relaunch kein Ranking-Risiko, sondern eine strategische Chance wird, sind Sie hier richtig.
Website Relaunch SEO bezeichnet alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die vor, während und nach einem Relaunch durchgeführt werden, um bestehende Rankings und organischen Traffic zu erhalten oder zu verbessern. Ohne diese Maßnahmen riskieren Unternehmen einen massiven Sichtbarkeitsverlust in den Suchergebnissen.
Schauen wir uns an, warum das so kritisch ist. Ihre bestehende Website hat über Monate oder Jahre organische Rankings aufgebaut. Google hat Ihre Seiten gecrawlt, indexiert und bewertet. Jede URL, jeder Seitentitel, jede interne Verlinkung ist Teil eines komplexen Systems, das bestimmt, wo Sie in den Suchergebnissen erscheinen.
Wenn Sie bei einem Relaunch URLs ändern, Inhalte entfernen oder die Seitenstruktur komplett umbauen, ohne Google darüber zu informieren, passiert Folgendes: Google findet Ihre alten Seiten nicht mehr, die aufgebauten Signale gehen verloren und Ihre Rankings brechen ein. Das ist kein theoretisches Szenario. Es passiert regelmäßig bei Unternehmen, die SEO beim Relaunch als „optionalen Zusatz" betrachten.
So viel ist klar: Ohne SEO kein Ranking, ohne Ranking kein Traffic, ohne Traffic keine Anfragen. Ein Relaunch ohne SEO-Strategie ist wie ein Umzug, bei dem Sie vergessen, die Nachsendeadresse einzurichten.
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Selbst bei einem perfekt geplanten Relaunch ist eine vorübergehende Schwankung der Rankings normal. Google benötigt in der Regel vier bis zwölf Wochen, um alle Änderungen zu verarbeiten und die neue Website vollständig zu bewerten. In dieser Phase können Rankings temporär schwanken, ohne dass ein dauerhaftes Problem vorliegt.
Entscheidend ist der Unterschied zwischen einer vorübergehenden Schwankung und einem dauerhaften Verlust. Vorübergehende Schwankungen von ein bis zwei Positionen in den ersten Wochen sind normal und erholen sich bei sauberer Umsetzung von selbst. Dauerhafte Verluste entstehen, wenn grundlegende SEO-Fehler gemacht werden, etwa fehlende Weiterleitungen, gelöschte Inhalte oder technische Probleme.
Bei K&R wissen wir: Die Nerven zu behalten ist in den ersten Wochen nach dem Launch genauso wichtig wie die technische Vorbereitung. Wer bei einer kurzfristigen Schwankung in Panik verfällt und hektische Änderungen vornimmt, richtet oft mehr Schaden an als nötig.
Die wichtigste Phase für Ihren SEO-Erfolg findet statt, bevor auch nur ein Pixel der neuen Website gestaltet wird. Eine gründliche Vorbereitung ist Ihr bester Schutz gegen Ranking-Verluste.
Erstellen Sie einen vollständigen Scan Ihrer aktuellen Website. Erfassen Sie jede URL, jeden Seitentitel, jede Meta-Description und alle internen Verlinkungen. Tools wie Screaming Frog oder Sitebulb erledigen das in wenigen Minuten. Speichern Sie diese Daten sorgfältig. Sie sind Ihre Referenz für den gesamten Relaunch-Prozess.
Exportieren Sie die Leistungsdaten aus der Google Search Console. Identifizieren Sie die Seiten mit dem meisten organischen Traffic und die Keywords, für die Sie aktuell ranken. Diese Daten zeigen Ihnen, welche Seiten besonders geschützt werden müssen, weil sie den größten geschäftlichen Wert haben.
94 % aller ersten Eindrücke basieren auf dem visuellen Design. Aber 100 % des organischen Traffics basieren auf Suchmaschinenoptimierung. Deshalb verdient SEO beim Relaunch mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie das Design.
Backlinks, also Links von externen Websites auf Ihre Seiten, sind einer der wichtigsten Rankingfaktoren. Identifizieren Sie die Seiten mit den meisten und wertvollsten Backlinks. Diese Seiten dürfen auf keinen Fall ohne Weiterleitung gelöscht werden, sonst verlieren Sie wertvolle Linkkraft, die über Jahre aufgebaut wurde.
Entwickeln Sie die Seitenstruktur der neuen Website mit SEO im Kopf. Die URL-Struktur sollte logisch, flach und für Nutzer wie Suchmaschinen gleichermaßen verständlich sein. Vermeiden Sie unnötig tiefe Verschachtelungen und achten Sie auf sprechende URLs, die Ihr Hauptkeyword enthalten.

Hier wird es konkret. Diese acht Maßnahmen sind der Kern Ihrer Website Relaunch SEO-Strategie. Setzen Sie jede einzelne davon um, und Ihre Rankings werden den Relaunch nicht nur überleben, sondern langfristig davon profitieren.
Das Redirect-Mapping ist die wichtigste Einzelmaßnahme beim gesamten Relaunch. Erstellen Sie eine Tabelle, in der jede alte URL der passenden neuen URL zugeordnet wird. Jede Weiterleitung muss als 301-Redirect (permanente Weiterleitung) eingerichtet werden.
Kurz erklärt: Ein 301-Redirect teilt Suchmaschinen mit, dass eine Seite dauerhaft an eine neue Adresse umgezogen ist. Er überträgt den Großteil der Ranking-Signale und Linkkraft von der alten auf die neue URL.
Entscheidend: Leiten Sie jede alte URL auf die inhaltlich passendste neue URL weiter. Nicht pauschal auf die Startseite und nicht auf eine allgemeine Kategorie-Seite. Wenn die alte URL /leistungen/webdesign war, muss sie auf die neue Webdesign-Seite zeigen, nicht auf /ueber-uns.
Eine Weiterleitungskette entsteht, wenn eine URL über mehrere Zwischenstationen zum Ziel führt (A leitet auf B, B leitet auf C, C leitet auf D). Jede Zwischenstation kostet Ladezeit und verdünnt die übertragenen Ranking-Signale. Die Regel: Jede alte URL leitet direkt auf die finale neue URL weiter. Keine Umwege.
Während Sie an der neuen Website arbeiten, muss die Staging-Umgebung (Testversion) von der Indexierung durch Suchmaschinen ausgeschlossen sein. Setzen Sie ein noindex-Tag oder sichern Sie die Testumgebung mit einem Passwortschutz. Sonst indexiert Google Ihre halbfertige Website und das verursacht Chaos.
Seitentitel und Meta-Descriptions gehen beim Relaunch häufig verloren, weil die Felder im neuen CMS anders heißen oder nicht migriert werden. Übernehmen Sie bewährte, gut performende Seitentitel. Optimieren Sie Meta-Descriptions so, dass sie zum Klicken einladen und Ihr Keyword enthalten.
Interne Links sind das Nervensystem Ihrer Website. Sie zeigen Google, welche Seiten wichtig sind und wie Ihre Inhalte zusammenhängen. Stellen Sie sicher, dass alle internen Links auf die neuen URLs verweisen, keine alten URLs in Links stehen bleiben und die wichtigsten Seiten die meisten internen Verlinkungen erhalten.
Die XML-Sitemap ist die Landkarte Ihrer Website für Suchmaschinen. Erstellen Sie eine neue Sitemap, die alle neuen URLs enthält. Entfernen Sie gelöschte Seiten. Reichen Sie die aktualisierte Sitemap nach dem Go-Live sofort in der Google Search Console ein.
Wenn Ihre alte Website strukturierte Daten (Schema Markup) verwendet hat, stellen Sie sicher, dass diese auf der neuen Website korrekt implementiert sind. Strukturierte Daten helfen Google, Ihre Inhalte besser zu verstehen, und können zu erweiterten Suchergebnissen (Rich Snippets) führen.
Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, die Performance Ihrer Website zu verbessern. Google bewertet schnelle Seiten besser als langsame. Optimieren Sie Bilder, minimieren Sie CSS und JavaScript, nutzen Sie Browser-Caching und wählen Sie ein leistungsstarkes Hosting. 50 Millisekunden reichen für den ersten Eindruck. Aber wenn Ihre Seite drei Sekunden zum Laden braucht, ist der Besucher längst weg.

Viele Relaunches scheitern nicht an der Technik, sondern am Content. Inhalte werden gekürzt, gelöscht oder umstrukturiert, ohne die SEO-Konsequenzen zu bedenken. Eine systematische Content-Migration verhindert genau das.
Bewerten Sie jeden bestehenden Inhalt anhand von drei Kategorien:
Behalten – Seiten, die gut ranken, viel Traffic bringen und für Ihre Zielgruppe relevant sind. Diese Inhalte werden übernommen oder nur minimal angepasst. Ändern Sie hier so wenig wie möglich, denn jede Änderung an gut performenden Inhalten ist ein Risiko.
Verbessern – Seiten mit Potenzial, die aber inhaltlich veraltet, zu dünn oder schlecht optimiert sind. Überarbeiten Sie diese Inhalte im Zuge des Relaunches. Mehr Tiefe, bessere Struktur, aktuellere Informationen. Aber achten Sie darauf, dass die Kernthemen und Ziel-Keywords erhalten bleiben.
Entfernen – Veraltete, irrelevante oder minderwertige Seiten, die keinen Mehrwert bieten. Diese Seiten werden gelöscht und per 301-Redirect auf die inhaltlich passendste verbleibende Seite weitergeleitet. Nie ohne Weiterleitung löschen, sonst erzeugen Sie 404-Fehler.
In unserer Arbeit mit mittelständischen Unternehmen sehen wir regelmäßig, dass Kunden Inhalte vorschnell löschen, weil sie optisch nicht mehr zeitgemäß wirken. Aber optisch veraltet und SEO-wertvoll schließen sich nicht aus. Prüfen Sie immer zuerst die Performance-Daten, bevor Sie Inhalte entfernen.
Die Arbeit hört mit dem Go-Live nicht auf. Die ersten 30 Tage nach dem Relaunch sind entscheidend für Ihren langfristigen SEO-Erfolg.
Reichen Sie die neue XML-Sitemap in der Google Search Console ein. Prüfen Sie die Indexabdeckung: Werden die neuen Seiten korrekt indexiert? Verschwinden die alten wie geplant? Überwachen Sie den Crawling-Report auf Fehler. Testen Sie stichprobenartig die wichtigsten Weiterleitungen.
Beobachten Sie die Ranking-Entwicklung für Ihre Top-Keywords. Leichte Schwankungen sind normal. Prüfen Sie die Google Search Console auf 404-Fehler und beheben Sie diese sofort per 301-Redirect. Analysieren Sie den organischen Traffic: Gibt es Seiten, die plötzlich deutlich weniger Besucher haben?
Vergleichen Sie die aktuellen Daten mit den Baseline-Daten, die Sie vor dem Relaunch gesichert haben. Sind Ihre Rankings stabil? Ist der organische Traffic auf dem erwarteten Niveau? Gibt es Seiten, die nachoptimiert werden müssen? Auf Basis dieser Auswertung justieren Sie Ihre SEO-Strategie nach.
In der Regel stabilisieren sich Rankings innerhalb von vier bis zwölf Wochen nach einem sauber durchgeführten Relaunch. Wer die ersten 30 Tage aktiv überwacht und schnell reagiert, verkürzt diese Phase deutlich.

In über 60 Projekten haben wir die SEO-Fehler gesehen, die am meisten Schaden anrichten. Hier sind die fünf häufigsten, damit Sie sie vermeiden.
Fehler 1: Keine Weiterleitungen eingerichtet. Der Klassiker und der teuerste Fehler. Jede URL-Änderung ohne 301-Redirect bedeutet verlorene Rankings und verlorene Backlink-Kraft. Dieser Fehler allein kann Monate an SEO-Arbeit zunichtemachen.
Fehler 2: SEO erst nach dem Launch beachtet. Wenn Sie SEO erst einbeziehen, nachdem die neue Website bereits live ist, ist der Schaden meist schon angerichtet. SEO muss vom ersten Konzeptgespräch an Teil des Projekts sein, nicht als nachträglicher Zusatz.
Fehler 3: Gut rankende Inhalte gelöscht. Seiten mit starken Rankings und viel Traffic werden gelöscht, weil sie „nicht mehr zum neuen Design passen". Das ist, als würden Sie Ihren erfolgreichsten Verkäufer entlassen, weil er den neuen Dresscode nicht mag.
Fehler 4: Noindex-Tag nach dem Launch nicht entfernt. Die Staging-Umgebung war korrekt von der Indexierung ausgeschlossen. Aber nach dem Go-Live bleibt das Noindex-Tag auf der Live-Website stehen. Google darf Ihre Seiten nicht indexieren und Ihre Sichtbarkeit sinkt auf null. Ein Fehler, der erschreckend häufig vorkommt.
Fehler 5: Kein Monitoring nach dem Launch. Die Website geht live und niemand schaut nach, ob die Weiterleitungen funktionieren, ob Fehler auftreten oder ob Rankings einbrechen. Ohne aktives Monitoring in den ersten Wochen bleiben kritische Probleme unentdeckt.
Wie sieht ein Relaunch aus, bei dem SEO von Anfang an mitgedacht wird? Ein Beispiel aus unserer Praxis zeigt den Unterschied.
Als wir für VAP (Venture Advisory Partners), eine M&A-Beratung, den kompletten Webauftritt neu entwickelt haben, war SEO von Tag eins an Teil der Strategie. Wir haben die bestehenden Rankings analysiert, eine saubere URL-Struktur geplant, alle Weiterleitungen eingerichtet und die Content-Strategie auf die relevantesten Keywords ausgerichtet.
Das Ergebnis: Nicht nur wurden die bestehenden Rankings gehalten, die qualifizierten Erstgespräche stiegen um 40 Prozent. Warum? Weil ein SEO-begleiteter Relaunch nicht nur Rankings schützt, sondern gleichzeitig die Grundlage für bessere Sichtbarkeit legt. Neue Seitenstrukturen, optimierte Inhalte und bessere technische Performance sorgen dafür, dass Google die Website besser versteht und höher bewertet.
Ähnlich bei MH Gewerbe-Immobilien: Der Relaunch umfasste Webdesign, Programmierung, SEO, Foto und Video. Nach dem Launch berichtete der Kunde von mehr hochwertigen Anfragen und größeren Deals. Sein Fazit: „Gespräche drehen sich kaum noch um Grundsatz-Vertrauen." Genau das ist der Effekt, wenn eine Website nicht nur gut aussieht, sondern auch gefunden wird.
Den vollständigen Überblick über alle Phasen eines Relaunches finden Sie in unserem kompletten Leitfaden zum Website Relaunch.
Ein Website Relaunch ohne SEO-Strategie ist eines der größten Risiken für Ihre digitale Sichtbarkeit. Gleichzeitig ist ein SEO-begleiteter Relaunch eine der größten Chancen, Ihre Rankings nicht nur zu erhalten, sondern langfristig zu verbessern.
Die wichtigsten Punkte aus diesem Artikel: Sichern Sie vor dem Relaunch alle Rankings, Traffic-Daten und Backlinks. Erstellen Sie ein lückenloses Redirect-Mapping für jede URL-Änderung. Schützen Sie gut performende Inhalte und löschen Sie nichts ohne Weiterleitung. Überwachen Sie die ersten 30 Tage nach dem Launch aktiv und reagieren Sie schnell auf Fehler. Und vor allem: Beziehen Sie SEO von Tag eins an in die Planung ein, nicht erst nach dem Go-Live.
Bei K&R ist SEO integraler Bestandteil jedes Relaunch-Projekts. In über 60 Projekten haben wir bewiesen, dass ein durchdachter Relaunch Ihre Sichtbarkeit nicht nur schützt, sondern nachhaltig steigert. Denn ohne Branding kein Vertrauen, ohne Vertrauen kein Sale. Und ohne SEO kein Ranking, das Kunden zu Ihnen führt.
Ein Website Relaunch ist eine große Chance, wenn SEO von Anfang an mitgedacht wird. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre Sichtbarkeit nicht nur erhalten bleibt, sondern wächst, sprechen wir gerne darüber. Unverbindlich und auf Augenhöhe.
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Eine erfahrene Agentur mit SEO-Kompetenz kann den Unterschied zwischen einem reibungslosen Relaunch und einem Ranking-Desaster ausmachen. Die Komplexität aus Redirect-Mapping, Content-Migration, technischer Optimierung und Monitoring erfordert Expertise, die über grundlegendes SEO-Wissen hinausgeht. Besonders bei Websites mit vielen Seiten und starken bestehenden Rankings ist professionelle Begleitung empfehlenswert.
Für eine professionelle SEO-Migration sind folgende Tool-Kategorien hilfreich: Crawling-Tools wie Screaming Frog zum Erfassen aller URLs, die Google Search Console für Indexierungs- und Performance-Daten, SEO-Suiten wie Semrush oder Ahrefs für Ranking-Monitoring und Backlink-Analyse sowie Redirect-Checker zum Testen der Weiterleitungen nach dem Launch.
Ein Redesign aktualisiert primär das visuelle Erscheinungsbild und birgt geringeres SEO-Risiko, da URLs und Struktur meist bestehen bleiben. Ein Relaunch erneuert Design, Struktur, Technik und Inhalte gleichzeitig und erfordert deutlich mehr SEO-Maßnahmen, insbesondere Weiterleitungen, Content-Migration und technische Optimierung.
Ein Relaunch ohne SEO-Begleitung kann zu massiven Traffic-Verlusten von bis zu 30 Prozent und mehr führen. Fehlende Weiterleitungen, gelöschte Inhalte und technische Fehler können Rankings zerstören, die über Jahre aufgebaut wurden. Die Wiederherstellung dauert Monate und ist oft teurer als eine professionelle SEO-Begleitung von Anfang an.
Ein 301-Redirect ist eine permanente Weiterleitung, die Suchmaschinen mitteilt, dass eine Seite dauerhaft an eine neue Adresse umgezogen ist. Er überträgt den Großteil der Ranking-Signale und Backlink-Kraft von der alten auf die neue URL. Ohne 301-Redirects verlieren Sie bei jeder URL-Änderung Ihre aufgebauten Rankings.
Nach einem sauber durchgeführten Relaunch stabilisieren sich Rankings typischerweise innerhalb von vier bis zwölf Wochen. Leichte Schwankungen in den ersten Tagen und Wochen sind normal und kein Grund zur Panik. Bei größeren strukturellen Änderungen kann der Prozess etwas länger dauern.
Der wichtigste Schritt ist die Einrichtung von 301-Weiterleitungen für jede URL, die sich ändert. Erstellen Sie vor dem Relaunch ein vollständiges Crawling, sichern Sie Traffic-Daten, planen Sie die URL-Struktur sorgfältig und reichen Sie nach dem Launch die aktualisierte Sitemap in der Google Search Console ein. Aktives Monitoring in den ersten Wochen ist ebenfalls entscheidend.